| FIRMENGESCHICHTLICHES Eigentlich hat alles schon vor rund 50 Jahren begonnen, als der Seniorenchef und Gründer unseres Unternehmens, Felix Hafner, aus dem Krieg heimkehrte und sich für den Beruf des Fliesenlegers entschied.
Es war damals eine sehr schwierige Zeit, es gab keine Maschinen, kaum Handwerkszeug und schon gar nicht Kraftwagen. Aber auch am eigentlichen Material fehlte es. Als er seinen eigenen Betrieb gründete hatten sich die Zeiten zwar geändert, jedoch gab es immer noch Probleme zu bewältigen.
Im Jahre 1970 hat sich Felix Hafner dennoch endgültig dazu entschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen und sich selbständig gemacht. Zuerst als Einmann-Betrieb, der von der Auftragsbearbeitung über die Ausführung und Abrechnung alles zu erledigen hatte.
Durch seine schon hinlänglich und weithin bekannte Erfahrung und Qualifikation, konnte er sehr bald einen namhaften und vor allem firmentreuen Kundenkreis erschließen. Da waren es vor allem Großkunden aus den Bereichen Handel und Industrie wie z.B. so wohlbekannte Namen wie Billa, Merkur, Meinl, Konsum, Waagner-Biro, ASKÖ etc.
Alsbald war es erforderlich, neben der Anstellung von zusätzlichen Mitarbeitern, eine geeignete Firmenliegenschaft ausfindig zu machen.
Der Standort in Graz – Prankergasse eignete sich mit seinem Lagerplatz, den Werkstätten und Büroräumlichkeiten für die damaligen Verhältnisse bestens.
1977-82 absolvierte der jetzige Firmeninhaber und Sohn des Firmengründers, Ewald Hafner, die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Hochbau in Graz, bereits mit der Absicht irgendwann das väterliche Unternehmen weiterzuführen.
Das Unternehmen war von jeher ein gut geführtes Unternehmen.
Das machte natürlich Mut, sodass der Seniorchef eigentlich sehr lange dem Unternehmen vorstand.
Erst 1989 zog er sich dann aus Altersgründen, und mit dem Eingeständnis der fehlenden Motivation zurück und übergab den Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ing. Hafner seinen Wohnsitz einerseits aus familiären, anderseits auch aus beruflichen Gründen nach Kapfenberg verlegt. Dennoch stellte es für ihn eine Herausforderung der besonderen Art dar, einen gut geführten, jedoch
zu diesem Zeitpunkt bereits "veralteten,, Betrieb zu übernehmen. Alles musste erneuert werden. Maschinen und Geräte, Fuhrpark und Werkzeuge. Gleichzeitig wurde – auch um eine gewisse Eigenständigkeit zu demonstrieren – eine neue Liegenschaft in Graz , angekauft, es wurde um - und zugebaut, erneuert und investiert.
Die ersten Jahre der Wandlung waren zwar aufgrund der Umstellungen schwierig, jedoch war das Unternehmen nie gefährdet, ganz im Gegenteil, langsam stellte sich ein
noch größerer Erfolg ein und man konnte gute Ergebnisse erzielen. Diese Ergebnisse und letztendlich auch die Erkenntnis, dass man ein in der Steiermark angesehenes und anerkanntes Unternehmen im Bereich der Fliesenverlegung geworden ist, ließen den Entschluss zu einer weiteren Investition in die Zukunft reifen.
Mit dem Entschluss zukunftsorientierte Investitionen zu tätigen, ging man daran Überlegungen anzustellen, wie diese aussehen und erfolgen sollten.
Eine Erweiterung des Betriebes am Standort Graz war ausgeschlossen.
Bedingt durch den “Lebensinhalt Kapfenberg” des Firmeninhabers, der stetig steigenden und bereits überwiegenden Auftragslage im Bereich der Mur-Mürzfurche, den guten Kundenkontakten in diesem Raum und letztendlich das Entgegenkommen und die vorherrschende Infrastruktur der Stadt Kapfenberg war alsbald klar, man muss in dieser Region investieren und betriebsansässig werden.
Dazu kamen die Überlegungen, dass - in der Region Bruck – Kapfenberg und Leoben kein gleichartiger Betrieb vorhanden war und man eine Marktlücke schließen wird.
- man mit dem Handel und der Gastronomie in eine neue Sparte stößt und sich neue Zukunftsperspektiven eröffnen
- neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden
- durch die Investitionen letztendlich auch die ansässige Wirtschaft belebt wird
Die Firma Hafner wird auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Beschäftigung und zur Ausbildung von Jugendlichen in der Region beitragen.
Jährlich werden durchschnittlich 2–4 Lehrlinge aufgenommen und ausgebildet. |